Thomas ist wieder B-Fahrer!

Thomas Lorsbach in Coesfeld (Foto: www.coffeeride.de)

Thomas Lorsbach fährt ab sofort in der zweithöchsten Amateurklasse B. Unser Allrounder sicherte sich mit bereits fünf Saisonplatzierungen den Aufstieg – und zeigte prompt, dass er auch in der B-Klasse Ergebnisse einfahren kann.

Die noch fehlenden beiden Top-Ten-Ergebnisse gelangen dem 28-jährigen Siegener an einem Wochenende. Zunächst wurde er am Freitagabend im Regen von Coesfeld Sechster, eher er zwei Tage später beim schweren Rennen in Marburg starker Zehnter wurde. „Es ist schon ein schönes Gefühl wieder aufzusteigen“, freute sich Thomas, der sich derzeit einer guten Form erfreut. „Aber in den Rennen der A/B-Klasse wird es jetzt wieder ein bisschen härter für mich.“ Doch auch im B/C-Rennen am Neheimer Dom zeigte er mit Platz 12 eine starke Leistung.

Allen Attacken gekontert

Vor allem im münsterländischen Coesfeld bewies Thomas einmal mehr seine Klasse auf engen, selektiven Kursen. Die kurze, zum Teil über Pflastersteine führende Runde sorgte früh für Selektion im Feld. „Es ging sofort in die Einerreihe und wir fuhren hohes Tempo“, beschrieb Lorsbach die Startphase, in der er noch zu weit hinten war, um zu reagieren. Denn vorne setzte sich ein Spitzentrio ab und verteidigte den Vorsprung bis ins Ziel. Dahinter versuchte Thomas sein Glück: „Ich bin allen hinterher gefahren, aber es kam keine Gruppe mehr richtig weg vom Feld.“

Thomas Lorsbach

Nachdem es zwischenzeitlich zu regnen begonnen hatte, wurde die enge Haarnadelkurve vor dem Ziel zur Gefahr. „Ich bin extra weit vorne gefahren, um Stürzen zu entgehen“, meinte Thomas, der als Dritter des Hauptfeldes auf die kurze Zielgerade einbog und diesen Platz auch verteidigte. Platz Sechs sowie eine Sprintprämie waren ein sehr gutes Resultat für den Vierten des Kreuztaler Radrennens.

Am Berg ging die Post ab und Thomas war mit dabei

In Marburg waren dagegen Kletterqualitäten gefragt. Auf einer sehr welligen, 7,7 Kilometer langen Runde durch das Marbuger Umland ging es ab der ersten Runde mit hohem Tempo den Berg hinauf. Die Konsequenz: Das Feld zeriss in mehrere Teile, aber in der Abfahrt lief alles wieder zusammen. „In Runde fünf hab ich es dann mit einer Attacke auf der Abfahrt versucht. Aber das Feld hat mich kurz danach wieder eingeholt“, beschrieb Thomas den Rennverlauf. Kurz danach setzten sich drei Fahrer vom Feld erfolgreich ab und wurden nicht mehr eingeholt. „Am letzten Berg ging dann die Post ab“, meinte Thomas, der sich ans Hinterrad der Besten klemmte. „Da war ich ziemlich am Limit.“ Im Finale erarbeitete sich der Sozialpädagoge dann eine gute Position, gab auf der ansteigenden Zielgerade dann alles – und freute sich am Ende über Platz zehn, der zum Aufstieg reichte.

Alle Saisonplatzierungen von Thomas Lorsbach

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